Buenavista del Norte, Natur und Abgeschiedenheit am Atlantik

Mehr als 70% dieser Gemeinde im Nordwesten Teneriffas stehen unter Naturschutz, was ihren enormen landschaftlichen Wert unter Beweis stellt
Buenavista del Norte. Acantilado

Man könnte sagen, dass sich der geologische Ursprung der Insel Teneriffa zum Teil in dieser kleinen Gemeinde von etwa 67 Quadratkilometern befindet. Buenavista del Norte wird vom Teno-Massiv durchquert, einer mehr als sieben Millionen Jahre alten Felsformation, die zusammen mit den Gebirgsmassiven von Anaga und Adeje das Rückgrat der größten Insel des kanarischen Archipels bildet.

Hier findet man atemberaubende Landschaften, die im Schutze der Steilklippen von Los Gigantes liegen – senkrecht ins Meer stürzende Steinmauern, die an einigen Stellen eine Höhe von bis zu 600 Metern erreichen.

Eine weitere Attraktion dieser Gemeinde ist die Masca-Schlucht, in der sich die Natur ihren Platz bewahrt hat. Das Schluchtbett verbindet das wegen seines enormen ethnologischen Wertes zum Kulturdenkmal erklärte Bergdorf mit dem gleichnamigen Strand. Während des Abstiegs wird man von majestätisch in die Höhe ragenden Felsmauern, kleinen Wasserfällen und der endemischen Flora des Gebiets in den Bann gezogen.

Mehr als 70% dieser Gemeinde im Nordwesten Teneriffas stehen unter Naturschutz, was ihren enormen landschaftlichen Wert unter Beweis stellt. Dies gilt auch für die Küstenzone, an der schwarze Sand- und Kieselstrände von einem absolut sauberen Meer mit einer reichen Meeresfauna und –flora gebadet werden. Ohne Zweifel ein Paradies für Liebhaber des Tauchsports.

Diese enge Verbindung mit der Natur ist in Buenavista del Norte unmittelbar und geht über die Landschaften hinaus, denn sie kommt auch in der Gastronomie des Landstrichs zum Ausdruck, bei deren vielfältigen Optionen heimische Erzeugnisse die Grundlage bilden.  “Wenn man zum Essen nach Buenavista kommt, dann speist man nicht nur mit vorzüglicher Qualität, sondern die Qualität liegt in den verwendeten Zutaten aus Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei des Landstrichs”, erklärt der Bürgermeister Antonio González.

Die kleine Gemeinde ist eine Oase der Ruhe und beispielhaft für einen “ruhigen”, umweltfreundlichen Tourismus. Worauf warten Sie noch mit Ihrem Besuch?

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