Teneriffa in den Händen

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Wegen ihres außergewöhnlich milden Klimas, das das ganze Jahr über erlaubt zu klettern, wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und der vielfältigen Palette von u. a. fast tausend Rinnen, Rissen, Überhängen und Felswänden ist Teneriffa für alle Liebhaber des Klettersports voller Überraschungen. Mit ihren im Allgemeinen Basalt- und Vulkanfelsen entfaltet die Insel in allen ihren Gemeinden einen breiten Fächer an Sportkletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, aber auch Langstrecken, traditionelle Kletterrouten oder “Bouldern” in engen oder offenen Schluchten, an der Küste über dem Atlantik oder in fast alpinen Umgebungen. Die meisten und auch viele der besten Routen sind im Inselsüden, vor allem in Guia de Isora, wo sich der sogenannte Kletterdom Teneriffas befindet, der eine Vielzahl von Routen hoher Schwierigkeit bietet und den schönen Namen Guaria trägt. Auf der südlichen Inselseite gilt es weiterhin das Klettergebiet von El Rio (zwischen Granadilla und Arico) und El Hoyo zu erwähnen; vergessen dürfen wir aber natürlich auch nicht den Roque Las Animas in Anaga oder die Felsen der Cañadas del Teide, wo das traditionelle Sportklettern im Jahr 1955 mit verschiedenen Auf- und Abstiegen seinen Anfang nahm und heute renommierte Kletterschulen sind. Das Angebot an den Steilwänden umfasst beispielsweise Griffrinnen, stumpfe Griffe mit Löchern, Vertikal- und Überhangwände in den Gebieten von Tamadaya, Arico oder El Hoyo, während wir in Arico, La Galería oder El Río Überhänge mit bis zu 30 Meter langen Routen finden. Zweifelsohne eine große Versuchung, Teneriffa in Händen und Füßen zu spüren.

 

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